Die Hautqualität spielt eine wesentliche Rolle bei der Analyse einer Nase, wenn man über eine Nasenkorrektur nachdenkt.

Dicke Haut schrumpft weniger und überdeckt den Knorpel, so daß die eigentliche Knorpelform nicht sichtbar wird. Dadurch lässt sich die Nasenspitze nicht so definieren, wie bei einer dünnen Haut. Dies bedeutet, dass zu dicke Haut einen limitierenden Faktor bei der Nasenkorrektur darstellt. Zu dünne Haut hat den Nachteil, dass selbst die feinsten Asymmetrien direkt sichtbar werden. Insofern ist die beste Voraussetzung gegeben, wenn die Hautdicke „normal“ ist.

Im Prinzip kann man nicht viel gegen eine vererbte Hautqualität unternehmen. Laserbehandlungen, die die Hautdicke abtragen sollen, sind eher kritisch zu sehen. Einige Patientinnen mit sehr dünner Haut, die sich einer Nasenkorrektur unterzogen haben, lassen sich, um kleine Unregelmäßigkeiten auszugleichen, nicht permanente Filler zum Kontourausgleich spritzen. Diese Fälle stellen jedoch eine Ausnahme im Bereich der Rhinoplastik dar.