Dr. Roth - der Nasenspezialist in Düsseldorf


Es gibt zahlreiche Studien und Versuche, Schönheit oder Attraktivität zu objektivieren. Stephen Marquardt hat eine sogenannte Phi-Gesichtsmaske entwickelt, die auf der „golden ratio” 1:1,618, basiert. Die Idee dahinter ist, dass Gesichter dann als attraktiv empfunden werden, wenn die Proportionen im Verhältnis 1:1,618 zueinander stehen. Dieses Wissen wurde bereits in der Antike von Künstlern angewendet. Dennoch dürfen wir nicht davon ausgehen, dass dies eine absolute Regel ist. Insbesondere bei Menschen, die nicht aus Nordeuropa stammen, ist diese Maske nicht „anwendbar”. Afrikanische oder asiatische Gesichter sind attraktiv und passen nicht in diese Phi- Maske. Sämtliche andere Versuche, Attraktivität in strenge Normen oder Schablonen zu zwängen, sind unterhaltsam. Entscheidungen im Zusammenhang mit einer Nasen OP folgen in der Regel keinen Schablonen. Fashion Models Sind Fashion Models das Maß der Attraktivität? Nein. Studien zeigen eindeutig, dass die meisten Fashionmodels maskulinisiert sind und im Körperbau eher Knaben ähneln. In der Werbung werden bewusst Gesichtsmodels ausgewählt, die weiblicher sind. Weiblichkeit ist in der Modewelt unterrepräsentiert. Der Bekanntheitsgrad der Fashion-Models darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Top-Models in Wirklichkeit oft anders aussehen und wahrgenommen werden als auf den Photos. Ein Schönheitsideal für Nasen gibt es aus meiner Sicht nicht. Ich wundere mich manchmal, wie mm-Angaben für die ideale Nasenlänge und Breite im Internet auftauchen. Diese Angaben sind für Patienten verwirrend und vermitteln eine Sicherheit durch objektive Zahlen, die es in der Realität eigentlich nicht gibt.